Frühstückstreff

Whitewater Rafting auf der Bregenzerach im Allgäu

Frühstückstreff Whitewater Rafting auf der Bregenzerach im Allgäu

Am Samstag, dem 1. Mai 2004, waren wir mit drei Schlauchbooten unterwegs auf der Bregenzerach. Die Teilnehmer trafen um 10:00 Uhr im Aktiv-Zentrum in Oberstaufen ein, wo wir mit Neopren-Anzug, Schwimmweste und Helm ausgestattet wurden. Nach dem Ankleiden fuhren wir ca. 15 Minuten zum Einstiegspunkt und lernten dort die andere Hälfte des Teams kennen, eine Frauen-Handballmannschaft aus der Pfalz. Die Gruppe wurde in drei Boot-Crews aufgeteilt, jeweils acht Leute an den Paddeln und ein Rafting Guide am Ruder. Nach der Sicherheitseinweisung durch den Guide, paddelten wir das erste Teilstück der Reise über relativ flaches Wasser. Gelegentlich blieben Boote auf Felsen hängen und mussten vom Wasser aus wieder flott gemacht werden, oder wir prallten an einen Felsen in der Fahrrinne, um die Stromschnelle mit einer halben Drehung zu passieren. Dies war der anspruchsvolle Teil der Fahrt, der unseren Guides einiges Fahrkönnen abverlangte und die Crews mit den Anweisungen zum Paddeln vertraut machte. Die Kommandos "links vorwärts, rechts rückwärts", "alle rückwärts", "alle ins Boot", "alle auf Position" oder "zwei Schläge vorwärts" hatten wir schon drillmäßig gelernt, als wir das erste große Wehr und die Stromschnelle erreichten.

Wir legten an und inspizierten die Stromschnelle vom Ufer aus. Jeder Guide wies seine Crew in die Lage ein, denn es gab hier nur eine schmale Fahrrinne, die wir exakt ansteuern mussten. Unsere Guides erläuterten noch einmal alle zu erwartenden Kommandos, die wir im Adrenalinrausch möglichst nicht verwechseln sollten, und dann fuhr das erste Boot los. Am Ende der Stromschnelle standen Guides mit Wurfleinen bereit, um Schwimmer aufzufischen, aber es ging natürlich alles gut. Geflippt sind wir erst später, in einer ganz kleinen, harmlos wirkenden Stromschnelle, in der wir eigentlich nur ein bisschen surfen wollten.

Frühstückstreff Boot-Crews am Einstiegspunkt an der Bregenzerach Rafting Guide Lutz weist die Crew von Boot 3 ein Das erste Wehr: hier müssen die Boote durch. Der Guide von Boot 1 weist seine Crew in die Lage ein. Lutz weist die Crew von Boot 3 ein. Ein Teil der Crew von Boot 3, Frühstückstreffler und Handballerinnen Boot 1 fährt das Wehr an Boot 1 wird im Wildwasser kräftig geschüttelt Boot 1 hat es geschafft, aber einige Crew-Mitglieder sind ins Boot gepurzelt Boot 2 fährt das Wehr an Boot 2 im Wildwasser Boot 3 im Wildwasser Frühstückstreff. Kleine Pause mit Apfelsaftschorle und Keksen. Handballerinnen und Frühstückstreffler während der Rast Die Boote mussten um das zweite Wehr herum getragen werden. Am Ende der Portage bereitet sich die Crew von Boot 3 auf den erneuten Einstieg in die Bregenzerach vor. Ohne Neopren-Anzug und Helm sind die Boot-Crews kaum wiederzuerkennen.

Nach dem Duschen und Umziehen kehrten wir in ein gemütliches Gasthaus ein und sponnen noch etwas Seemannsgarn. Die Crew von Boot 3 hatte viel zu erzählen, denn wir waren nach unserem unerwarteten Flip schwimmend in der Bregenzerach unterwegs gewesen. Die vorausfahrenden Crews hatten zunächt einen Spaß oder eine Bergeübung vermutet, als sie die gelben und roten Helme unserer Schwimmer im Fluss entdeckten.

Rafting Guide Lutz drehte das Boot mit der Flip-Leine wieder um, nachdem seine Crew sich im Wasser sortiert hatte. Die meisten von uns fanden sich nach dem Flip nämlich unter dem Schlauchboot wieder und mussten unter dem Bootsrand durchtauchen, um wieder ins Freie zu gelangen. Vier Leute trieben vom Boot weg, als wir Reservepaddel und anderes Treibgut einsammelten, statt uns an der Kenterleine festzuhalten. Für uns hieß es dann "Füße in Fahrtrichtung, Hintern hoch, und treiben lassen", bis die Rest-Crew uns mit dem Boot erreichte und wieder einsammelte. Fazit: die Schwimmweste trägt gut, und der Neopren-Anzug sorgt dafür, dass man sich auch in acht Grad kaltem Wasser einige Zeit wohl fühlt. Beim nächsten Rafting Trip sind wir wieder dabei.

Die oben gezeigten Bilder wurden fürs Internet optimiert, also in der Auflösung stark reduziert. Alle Bilder der Reise gibt es in hoher Auflösung auf der Foto-CD des Frühstückstreffs, falls jemand das eine oder andere Bild im Fotoladen professionell belichten lassen möchte. Die Abzüge sehen auf 8 x 13 belichtet genauso gut aus wie herkömmliche Bilder von Farbnegativen.

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